Anlieferungen ausschließlich mit Termin:

Die Anlieferung von Abfällen am Wertstoffhof ist seit Januar 2021 unabhängig von der Abfallart/-menge ausschließlich nach vorheriger ONLINE-Terminbuchung möglich.

Mit dieser Art der Abwicklung haben wir während der coronabedingten Einschränkungen sehr positive Erfahrungen gemacht. Bis heute erhalten wir viele positive Rückmeldungen von den Anlieferern mit der Bitte dieses Verfahren beizubehalten.

Aus diesem Grund hat die Verbandsversammlung in ihrer Sitzung am 02.11.2021 einstimmig beschlossen,.die Anlieferungen am Wertstoffhof Wiefels dauerhaft über Terminvergaben abzuwickeln.

Klicken Sie auf den folgenden Button, um in unser sehr leicht zu bedienendes Terminbuchungsportal zu gelangen:


Seit der Einführung des Systems konnten wir bereits rund 93.000 Anliefertermine (Stand: Juli 2022) problemlos abwickeln. Lange Warteschlangen (mit enstsprechenden Wartezeiten) und Gedränge an den Containern gehören jetzt der Vergangenheit an. Die Anlieferung der Abfälle kann enpannt und ohne Stress erfolgen!

 


Keine Akkus in die Tonne:

Sie stecken in Smartphones und Notebooks, in Akkuschraubern und Digitalkameras, in E-Bikes und Elektroautos.

Lithium-Ionen-Batterien und -Akkus sind aus dem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken. Sie sind leistungsfähig und liefern die nötige Energie für den modernen Alltag.


Doch wenn die Entsorgung ansteht, ist Vorsicht geboten, denn dann können Lithium-Ionen-Batterien ihre brandgefährliche Seite zeigen.

Brandgefahr durch falsche Entsorgung!

Die Sachschäden, die falsch entsorgte Batterien und Akkus verursachen, sind schon jetzt gravierend und für die Mitarbeiter der Entsorgungswirtschaft potenziell lebensgefährlich. Es vergeht kaum eine Woche, in der nicht irgendwo in Deutschland der Kurzschluss einer nicht ordnungsgemäß behandelten Batterie in Entsorgungsfahrzeugen, Mülltonnen oder Sortieranlagen ein Feuer verursacht.


Buchsbäume nach Befall mit dem Buchsbaumzünsler richtig entsorgen:

Buchsbaumzünsler

Normalerweise gehören Buchsbäume zu den Gartenabfällen, die als Ast- und Strauchwerk am Wertstoffhof entsorgt werden können. Dies gilt aber nur dann, wenn die Pflanze keine Eier und Raupen des Buchsbaumzünslers enthält. An der Sammelstelle (am Kompostwerk) können sich aus befallenen Pflanzen/-teilen wieder Schmetterlinge entwickeln, die dann den Buchsbaumzünsler weiterverbreiten, wodurch der erzeugte Kompost u.U. nicht mehr vermarktbar ist.

Dies gilt es zu vermeiden!

Aus diesem Grund müssen Sie befallene Pflanzen/-teile in Säcke verpacken und verschlossen am Wertstoffhof anliefern. Bitte weisen Sie unser Personal der Eingangskontrolle darauf hin, dass es sich um Material mit „Zünslerbefall“ handelt. Die Abrechnung erfolgt auf Basis unserer Gebührensatzung analog zu nicht mit Zünsler befallenen Anlieferungen.

Unsere Mitarbeiter weisen Ihnen den Entsorgungsort zu und von dort werden die Säcke ohne weiteres Öffnen oder Bearbeiten einer Abfallverbrennungsanlage zugeführt.


Kompostierbare Biomüllbeutel gefährden Verwertung der Bioabfälle:

Kompostierbare Biomüllbeutel sind kein Fall für die für die Biotonne. Trotzdem kommen sie immer noch allzu häufig zum Einsatz, wie die Ergebnisse von Biotonnenkontrollen zeigten.

Während die Hersteller der Bioplastiktüten von ihrem Produkt überzeugt sind und deren Vorteile anpreisen, lehnt die überwiegende Mehrzahl der Betreiber von Kompost- und Vergärungsanlagen in Deutschland deren Einsatz bei der Bioabfallsammlung ab. Aus diesem Grund schließen bereits viele Kommunen kompostierbare Biomüllbeutel von der Verwendung in der braunen Tonne aus.

Auf den ersten Blick scheinen kompostierbare Biomüllbeutel nur Vorteile zu bieten. Sie ermöglichen daheim im Haushalt eine hygienische Sammlung der feuchten Küchenabfälle und lassen sich zugebunden leicht in die braune Tonne werfen, ohne dass man sich schmutzig machen muss. Doch bei der Verwertung beginnen die Probleme.

Zum Teil werden die kompostierbaren Biomüllbeutel an Kompostier- und Vergärungsanlagen im Zuge der Vorsortierung bereits ausgesondert, da man sie im großen Bioabfallhaufen aufgrund der starken Verschmutzung praktisch nicht von normalen Plastiktüten unterscheiden kann. Verbleiben sie im Verwertungskreislauf, zersetzen sie sich viel zu langsam.

Die kompostierbaren Biomüllbeutel erfüllen in der Regel die geltende Norm, um sie als «biologisch abbaubar» zertifizieren zu lassen. Doch diese Norm schreibt nur vor, dass das Bioplastik innerhalb von zwölf Wochen zu mindestens 90 Prozent in Teile mit einer Größe von zwei Millimetern oder kleiner zerfallen sein muss.

Während sich die Zertifizierung als «biologisch abbaubar» auf labortechnische Bedingungen bezieht, ist der Abbau unter realen Kompostierungsbedingungen nicht gesichert. Das liegt zum einen daran, dass die Verweilzeit der Bioabfälle in Kompostier- und Vergärungsanlagen in aller Regel deutlich kürzer ausfällt als zwölf Wochen. Zum anderen muss entsprechend der Norm nur sichergestellt sein, dass die kompostierbaren Biomüllbeutel in diesem Zeitraum zu 90 Prozent zerfallen. Bedeutet im Umkehrschluss, dass sie zu zehn Prozent in größeren Teilen im fertigen Kompost vorliegen können. Hinzu kommt noch die Problematik, dass die zersetzten Kunststoffteile weiterhin als Mikroplastik im Kompost verbleiben.

Dieser unvollständige Abbauprozess der kompostierbaren Biomüllbeutel stellt die Betreiber von Kompost- und Vergärungsanlagen vor zunehmend unlösbare Probleme, da die zulässigen Grenzwerte für Fremdstoffe in jüngster Vergangenheit immer weiter verschärft wurden.

So senkte die Bundesgütegemeinschaft Kompost, die in Deutschland über die Qualität der hergestellten Komposte wacht, die zulässige Quote für Fremdstoffe im Fertigkompost von bisher 25 Quadratzentimetern pro Liter Kompost auf 15 Quadratzentimeter pro Liter ab. Wird dieser Grenzwert nicht eingehalten, droht der Verlust des Gütesiegels. Der aus den Bioabfällen hergestellte Kompost kann damit praktisch nicht mehr vermarktet werden. Unvollständig abgebaute kompostierbare Biomüllbeutel tragen dabei natürlich zu einer Verschärfung dieser Problematik bei.

Abseits der Diskussion um Grenzwerte und Gütesiegel lässt sich leicht nachvollziehen, dass Kompost, der frisch im Beet ausgebracht wurde, dann aber nachts bei Vollmond wegen noch vorhandener Plastikteilchen (ob letztlich biologisch abbaubar oder nicht) zu «glitzern» beginnt, nicht gerade das Vertrauen in das an sich wertvolle Bodenverbesserungsmittel stärkt.


Bitte nutzen Sie die Möglichkeit zur kontaktlosen Zahlung per EC-Karte!

"Kann ich hier mit Karte zahlen?"

Lange mussten wir diese Frage unserer Kunden verneinen.

Doch seit 2019 können Sie auf unserem Wertstoffhof kontaktlos mit EC-Karte zahlen.




 


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